1. Qualitätsprogramm - Mathilde-Hitzfeld-Schule Kirchheimbolanden

Mathilde-Hitzfeld-Schule
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Erstes Qualitätsprogramm mit Evaluation
Die Mathilde-Hitzfeld-Schule befasst sich seit 2003 mit dem Thema „Qualität“.
Inhalt unseres ersten Qualitätsprogrammes war die Steigerung der Lesekompetenz und der Lesefreude.
Dieses Programm wurde mehrfach evaluiert und fortgeschrieben.
Später kamen die Themen Gewaltprävention, Förderpläne und Berufswahlsiegel hinzu:

  • Lesekompetenz und Lesefreude
  • Gewaltprävention
  • Förderpläne
  • Berufswahlsiegel


Obwohl alle diese Maßnahmen erfolgreich umgesetzt wurden und ihre Wirksamkeit gezeigt haben,  ist es durch vermehrte Veränderungen in der Schülerschaft wie Fremdunterbringung, mangelnde Alltagkompetenz in der Herkunftsfamilie und damit einhergehende fehlende Vorbildfunktion der Eltern sowie eine häufig auftretende psychische Instabilität der Kinder aber auch durch die Veränderung der Medienlandschaft zu einer Veränderung der Formen und der Qualität der Gewaltausübung gekommen. Außerdem hat diese Modifikation auch eine schwierigere Identifizierbarkeit von Gewalt mit sich gebracht (z. Cybermobbing). Das wiederum führt zu einer schwierigeren Handhabbarkeit durch die Lehrkräfte. Um dennoch der Gewalt keinen Nährboden zu bieten, wird seit dem Schuljahr 2012/13 an der Mathilde-Hitzfeld-Schule eine Schulsozialarbeiterin beschäftigt. Diese nimmt regelmäßig an Unterrichtsstunden teil, hält nahen Kontakt zu den Schülern und veranstaltet Spiel- und Theaterstunden zum Thema Gewalt mit ihnen. Sie pflegt den Kontakt zu Eltern, Pflegestellen und Behörden und arbeitet eng mit der Schulleitung, allen zuständigen Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften zusammen.

Förderpläne
Ausgehend von einer pädagogischen Konferenz im Oktober 2008 wurde ein Förderplanraster für die Mathilde-Hitzfeld-Schule erstellt, was seither mehrfach überarbeitet wurde.
Ein weiteres Raster wurde für den Förderschwerpunkt Sprache erarbeitet, als die Mathilde-Hitzfeld-Schule per Organisationsverfügung vom 15.10.2009 neben dem Schwerpunkt Lernen auch den Schwerpunkt Sprache erhielt.

Im Laufe des Jahres 2009 wurden Zug um Zug für alle Schülerinnen und Schüler der Mathilde-Hitzfeld-Schule Förderpläne erstellt, die seither jeweils zum Ende der Schulhalbjahre von den Klassenlehrerinnen/Klassenlehrern unter Mitwirkung der Fachlehrerinnen/Fachlehrer evaluiert und fortgeschrieben werden.
Im Bereich Sprache leistet diese Arbeit die Fachkonferenz Sprache.

Berufswahlsiegel
Im Laufe der letzten zehn Jahre verschob sich der Schwerpunkt der Mathilde-Hitzfeld-Schule immer mehr hin zu berufsorientierenden Maßnahmen, sodass wir 2009 die Erlangung des Berufswahlsiegels des Donnersbergkreises als Zielsetzung in unserem Qualitätsprogramm festschrieben.
Es gelang uns, durch die Darstellung unserer berufsvorbereitenden Maßnah¬men, dieses Siegel (jeweils drei Jahre gültig) in den Jahren 2009 und 2012 zu erhalten.
Eine erneute Beantragung in diesem Jahr ist geplant, sofern der Donnersbergkreis dies wieder anbietet.
(Zu den einzelnen Maßnahmen zur Berufsvorbereitung siehe „Zweites Qualitätsprogramm“.)
Die Themenfelder unseres ursprünglichen Qualitätsprogrammes galten seit ca. 2012 als abgeschlossen.
Wir hatten die formulierten Ziele weitgehend erreicht und arbeiten seither auf dem er-reichten hohen Niveau im schulischen Alltag weiter.
Es zeigte sich, dass im Bereich Berufsvorbereitung eine Ausweitung unserer Bemühungen nötig und möglich war, sodass wir uns dazu entschlossen, ein zweites Qualitätsprogramm zum Thema Berufsvorbereitung aufzulegen.

Lesekompetenz und Lesefreude

Eine mangelhafte Lesekompetenz ist in vielen Bereichen des Lebens mit großen Einschränkungen verbunden und schränkt die Möglichkeiten in der Berufswahl in hohem Maße ein.
Um dem entgegenzuwirken wurde an der Mathilde-Hitzfeld-Schule im Jahr 2003 der Schwerpunkt „Steigerung der Lesekompetenz und der Lesefreude“ geschaffen.
Im Rahmen dieses Programmes wurden die Öffnungszeiten der Schülerbibliothek erweitert, was eine verstärkte Leseaktivität bei den Schülern bewirkte.
Die Schule hat eine Homepage bekommen, die nach Bedarf aktualisiert wird und von den Schülern genutzt werden kann. Die Anzahl der Seitenaufrufe wird beobachtet, Beiträge der Schüler werden sichtbar.
Der Medienkoffer der LMZ wurde über einen längeren Zeitraum eingesetzt. Die Schüler verfilmten und vertonten Bilderbücher und stellten kleine Filmbeiträge selbst her.
Im Leselabor wird das flüssige Lesen erlernt und unterstützt. Es wird im besonderen Maße von Schülern der Mittelstufe genutzt. Die Wirksamkeit der Fördermaßnahmen wird durch Tests, jeweils vor Beginn und nach Abschluss der Förderungsmaßnahme, messbar.
In allen Stufen werden regelmäßig Ganzschriften verwendet, der Bestand an Ganzschriften an der Schule wurde erweitert. Bei der Arbeit damit wird der Erfolg durch Klassenarbeiten verdeutlicht.
Die Ohrenspitzergeschichten sind zum regelmäßigen Bestandteil des Unterrichts geworden. Der kreative Umgang damit zeigt sich in der Erarbeitung von Hörbilderbüchern und Theaterstücken.
Das lustige Lesetraining wurde dagegen nur kurzzeitig eingesetzt und die Arbeit damit bald wieder eingestellt.
Zeitungsprojekte und die Teilnahmen an dem Projekt „Zeitung in der Schule“ werden in der Oberstufe durchgeführt. Es werden die  Beiträge im Unterricht behandelt und wecken das Interesse an allgemeinen Themen. Auch hier geben Klassenarbeiten einen Überblick über die erzielten Fortschritte.
Das Schwerpunktthema wurde im Jahr 2007 abgeschlossen, jedoch unter der Zielsetzung das so entstandene hohe Niveau der Lesekompetenz beizubehalten.

Gewaltprävention
Die Gewaltprävention wurde in großen Rahmen erstmals im Mai 2008 thematisiert. Ein Studientag mit einem externen Referenten hat Aufschluss gegeben über die verschiedenen Formen von Gewalt und den Umgang damit.
Bis 2009 nahmen die Klassenstufen 6 und 7 regelmäßig am Propp-Programm teil, die jeweiligen Lehrkräfte an den entsprechenden Fortbildungen.
Bis 2010 wurde die Gewaltprävention als Schwerpunktthema im Sportunterricht behandelt.
In jedem Schuljahr werden erlebnispädagogische Klassenausflüge, wie beispielsweise Fahrten zum Eislaufen oder Ausflüge in den Klettergarten, für alle Klassen durchgeführt.
In der Klassenstufe 6 und 7 wurde bis 2009 jährlich eine erlebnisorientierte Klassenfahrt durchgeführt.
Ein Seminar zur Gewaltprävention wurde bis zum Jahr 2012 jedes Jahr jeweils in den 7. Klassen durchgeführt. Das Seminar wurde durch Polizeibeamte geleitet.

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