Zielvereinbarungen - Mathilde-Hitzfeld-Schule Kirchheimbolanden

Mathilde-Hitzfeld-Schule
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Zielvereinbarungen und Evaluation
Anhand des Ergebnisberichtes der AQS, die uns am 25.05.2010 erstmals besuchte, stellte sich heraus, dass wir u. a. in den Bereichen „Orientierung von Fortbildungen am Fortbildungskonzept der Schule“ und „Einsatz neuer Medien im Unterricht“ ausgeprägte Entwicklungsfelder aufwiesen.
Daher wurden am 05.09.2011 mit der Schulaufsicht (ADD Neustadt, Herr Barthen) folgende Zielvereinbarungen getroffen:

Verbesserung der Fortbildungskultur
Der erste Schritt zur Erreichung dieses Ziels war die Bildung eines kleinen Arbeitskreises (1 ÖPR, 1 Kollege, 1 Schulleitung).
Es wurde ein Ordner erstellt, gegliedert nach für unsere Schule relevanten Themen.
Im Einzelnen sind dies: Lesen, Verhaltensprobleme, Berufsfindung, Moderne Unterrichts- und Sozialformen, Moderne Medien im Unterricht, Persönlichkeitsarbeit und Lehrergesundheit, Sonstiges.
Anschließend wurde aus über 1000 Fortbildungsangeboten eine entsprechende Auswahl getroffen, die Angebote ausgedruckt und nach Themen gegliedert eingeheftet. Ergänzt wurde der Inhalt durch entsprechende Anmeldeformulare. Darüber hinaus wurde eine Kollegiumsliste erstellt, in die jede Kollegin/jeder Kollege die besuchten Fortbildungen einträgt.
Dieser Ordner wird seither ca. zweimal pro Jahr aktualisiert.
Parallel dazu fassten wir im Sommer 2011 den Konferenzbeschluss, dass jede Kollegin/jeder Kollege mindestens einmal im Jahr eine Fortbildung besucht. Die Auswahl erfolgt entweder aus dem schulischen Fortbildungsordner oder aus sonstigen Fortbildungsangeboten.
Je nach Inhalt und Ergiebigkeit der besuchten Fortbildungen referieren die Kolleginnen/Kollegen auf einer der nachfolgenden Gesamt- oder Fachkonferenzen über deren Inhalte (Multiplikatoren).

Darüber hinaus organisierten wir kollegiumsinterne Fortbildungen zu den Themen
  • Jährliche Erste-Hilfe-Kurse
  • Brandschutzschulung
  • Anwenderschulung Whiteboard

Dadurch erreichten wir eine weitaus höhere Teilnahme an Fortbildungen als zuvor.
(Schuljahr 2008/2009: Höchstens ein Viertel der Lehrkräfte besuchte eine Fortbildung.
Schuljahr 2013/2014: 17 Kolleginnen und Kollegen besuchten 14 Tage Fortbildungen neben kollegiumsinternen Fortbildungen).
Da mittlerweile Fortbildungen für Lehrkräfte teils kostenpflichtig sind, fassten wir im letzten Jahr außerdem den Konferenzbeschluss, dass die Kosten von bis zu 50,00 Euro pro Kollegin/Kollege pro Jahr vom Schuletat getragen werden.
Schaffung von Voraussetzungen zur individuellen Nutzung eines Computers
Die oben bezeichnete Zielvereinbarung ist als ein zweigeteiltes Anliegen zu verstehen. Da ist auf der einen Seite die Konzeption bezüglich des Computerführerscheins zu benennen und auf der anderen Seite die des Internetführerscheins.
Die Gründung des Arbeitskreises zur Entwicklung eines Computerführerscheins erfolgte unter Einbindung verschiedener Berufs- und Fachlehrergruppen. Somit wurden die Zugehörigkeiten der Unter-, Mittel- und Oberstufe, des Nachmittagsbereichs und des Fachs Arbeitslehre repräsentiert. Nach Anschaffung und Sichtung zahlreicher, geeigneter Untterrichtswerke ist das verwendbare Material modifiziert worden. Parameter der Strukturiertheit, der Textlastigkeit und der Bündelung von Basiswissen wurden vordergründig ins Visier genommen, so dass am Ende ein Computerführerschein, der den individuellen Bedürfnissen unserer Schülerschaft entgegen kommen kann, erstellt worden konnte.
Nach dieser erfolgreichen Anfangsphase sah sich das Gesamtkollegium mit der unangenehmen Tatsache konfrontiert, dass aufgrund der Langzeiterkrankung von gleich vier Kollegen und Kolleginnen der Fokus bezüglich der Bündelung von Arbeitsenergien auf der Sicherung der notwendigsten Unterrichtsinhalte am Vormittag zu liegen hatte. Das Fehlen unserer Konrektorin als einer der betroffenen Koleginnen und das Schreiben von über 80 Gutachten musste auf wenige Schultern verteilt werden und forderte seine Tribut. Leider konnte das Schaffen eines quasi eigenständigen „Unterrichtsfaches“ zum Erwerb des PC-Führerscheins somit im Rahmen des Vormittagsunterrichts nicht installiert werden.
Dennoch ist es uns geglückt, den Erwerb des Computerführerscheins immerhin im Zuge des Nachmittagsunterrichts eingliedern zu können, da eine unserer pädagogischen Fachkräfte, ihres Zeichens Diplompädagogin, die dazu nötigen Ressourcen mobilisieren konnte. Somit hat die Hälfte unserer Kinder die Möglichkeit den Computerführerschien zu erwerben. Die andere Hälfte der Schüler und Schülerinnen wird im Sinne einer individualisierten Differenzierung während der computerzentrierten Unterrichtstunden am Vormittag unterstützt. Wie sich anhand der Raumbelegungspläne unseres Computerraums sehen lässt, wird an unserer Schule mittlerweile auch vormittag intensiv mit dem Medium Computer gearbeitet. Die Arbeiten zur Schaffung eines diesbezüglichen Unterrichtsfaches werden im nächsten Schuljahr neu aufgenommen und diesmal sicherlich beendet werden können.
Da sich der tägliche Umgang mit dem Computer zunehmend zu einer weiteren Kulturtechnik wie Lesen, Schreiben und Rechnen entwickelt hat, sehen wir es als erforderlich an, den Schülern einen pädagogisch begleitenden Zugang zu diesem Medium anzubieten und deshalb an unserer ursprünglichen Planung festzuhalten.
Schwerpunktmäßig haben wir uns bei der Entwicklung unseres schuleigenen Computerführerscheins an der Internetplattform – Comedison –, ein Konzept des Bildungsservers Rheinland-Pfalz, orientiert. Besonders der Primarbereich als Adressatengruppe und die Lerninhalte der Wabe 1 bilden den Arbeitsschwerpunkt unseres Computerführerscheins. Wir haben viel Wert auf Möglichkeiten zur Wiederholung und Sicherung des erworbenen Wissens gelegt. Ältere Schülergruppen werden mit weiterführenden Themenabschnitten aber ebenfalls von unserem Computerführerschein angesprochen.
Die Evaluation des Erlernten findet auf unterschiedlichen Ebenen statt. In 4 verschiedenen Niveaustufen werden von den Schülern Kompetenzen erworben, welche in Tabellenform dokumentiert werden und den Schülern während ihrer Lernprozesse als Selbsteinschätzungshilfe dienen. Auch Diskrepanzen zwischen Selbsteinschätzung und tatsächlichen Fähigkeiten können so thematisiert werden. Die Unterrichtseinheiten werden individuell angepasst und flexibel nach Fähigkeiten gestaltet. Die Übungen sind mitunter spielerisch gestaltet und als Partnerarbeit angelegt.
Der Computerführerschein dokumentiert die erworbene Kompetenz nach außen. Die Schüler können für jede Niveaustufe (Wabe 1-4) einen Computerführerschein erwerben. Dafür müssen sie jeweils eine Prüfung ablegen. Die Schüler wählen den Zeitpunkt ihrer Prüfung frei.
In Wabe 1 werden grundlegende Kompetenzen in den Themenbereichen sachgerechter Start, Maus, Tastatur, Zeichnen, Texte, Dateien, Ordner erworben. In Wabe 2 werden Kompetenzen zur soliden Nutzung erworben (Informationsbeschaffung, Präsentation, Bildbearbeitung, Rechnen). Wabe 3 vermittelt Kompetenzen, komplexere Aufgaben zu erledigen, welche von den besonders leistungsstarken Schülern bewältigt werden können.
Neben dem Erwerb der o.g. Kompetenzen nutzen wir das Medium PC auch als Instrument basale Kompetenzen zu trainieren:
  • visuelle Kompetenzen wie visumotorische Koordination, Raum-Lage-Wahrnehmung, Figur-Grund-Wahrnehmung, visuelle Differenzierung
  • auditive Kompetenzen wie auditive Lokalisation, rhythmische Differenzierung
Die Arbeiten zur Entwicklung eines Internetführerscheins stehen im Anschluss an das Schaffen des Unterrichtsfachs „Computerführerschein“ an.

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